Logo: Zur Startseite
Lieber User von diemucha.at,

wir haben unsere Webseite technisch verbessert und bieten Ihnen ab sofort noch mehr Inhalte. Wir ersuchen alle User, die sich bereits auf der "alten" Webseite registriert haben und einen Beitrag oder Kommentar posten wollen, sich wie immer anzumelden. Da die Passwörter der User anonym sind, nutzen Sie bitte die Funktion "Passwort vergessen" – Sie erhalten umgehend einen Zugang per Mail, bitte sichern Sie hier ihr altes (oder ein neues Passwort), ungestörtes Posten ist danach sofort wieder möglich.
Sollten Sie Probleme mit der Anmeldung haben, senden Sie bitte ein Mail an administrator@diemucha.at, wir kümmern uns umgehend um Ihr Anliegen. Auch Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne entgegen.

Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Top-Stories

Gastro

McDonald’s Restaurants ausgezeichnet

Erst im Mai letzten Jahres übernahm Franchisenehmer Harald Marschalek die McDonald’s Restaurants am Hauptbahnhof sowie am Südtiroler Platz von seinem Kollegen Thomas Eckwolf und erweiterte sein Portfolio somit auf insgesamt zehn McDonald’s Restaurants mit einem Team von mehr als 500 Mitarbeiter:innen aus vielen Nationen.

Neben dem Ausbau seines Gästeangebots legt der Unternehmer besonderen Wert auf ein familienfreundliches und attraktives Arbeitsumfeld für seine Teammitglieder. Aufgrund des großen Engagements erhielt der Betrieb des Wieners nun im Jänner 2024 das staatliche Gütezeichen für zertifiziert familienfreundliche Arbeitgeber von der Bundesministerin für Frauen, Familie, Integration und Medien, Susanne Raab. Die feierliche Zertifikatsverleihung fand im Wiener Palais Berg statt.

Für ihren Einsatz für noch mehr Familienfreundlichkeit wurden am 29. Jänner 2024, österreichische Arbeitergeber:innen mit dem Zertifikat „berufundfamilie“ ausgezeichnet – darunter auch McDonald’s Franchisenehmer Harald Marschalek.

Der gebürtige Wiener und dreifache Familienvater startete seine Karriere bei McDonald’s als Mitarbeiter in einem Restaurant seiner Mutter, Franchisenehmerin Renate Marschalek, in Niederösterreich. Vom Restaurantleiter wechselte er als Department Head in die Unternehmenszentrale des Systemgastronomie- Marktführers, bevor er 2014 selbst Franchisenehmer wurde. Mittlerweile führt Harald Marschalek zehn McDonald’s Restaurants in Wien – dazu zählen die Standorte in der Hütteldorfer Straße, der Kaiser-Ebersdorferstraße, am Hietzinger Kai, bei der Pilgram-Kennedybrücke, in den Einkaufszentren Auhof und huma eleven sowie in der Jedletzbergerstraße. 

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung als familienfreundlicher Betrieb und leben diese Einstellung tagtäglich mit unserem großartigen Team. Wir sehen unsere Bemühungen durch das Zertifikat anerkannt und sind stolz darauf, als Vorzeigebetrieb den Arbeitsmarkt der Zukunft mitgestalten zu können. Wir werden weiterhin in unsere Mitarbeiter:innen investieren und garantieren sichere Arbeitsplätze, spannende Weiterbildungsmöglichkeiten und beste Arbeitsbedingungen unabhängig von Alter, Qualifikationen und familiären Rahmenbedingungen“, so Harald Marschalek.

Voraussetzung für die Auszeichnung der Unternehmen ist das erfolgreiche Durchlaufen von Zertifizierungs- und Re-Zertifizierungsprozessen. Unter aktiver Beteiligung der Mitarbeiter:innen werden bestehende Angebote für eine bessere Vereinbarkeit evaluiert und neue bedarfsorientierte Maßnahmen entwickelt, die speziell auf die Struktur des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten sind. Die Verleihung soll dabei die wichtige Rolle dieser Einrichtungen als Botschafter und Vorzeigemodelle für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstreichen.

Sichere Arbeitsplätze mit vielfältigen Karrieremöglichkeiten

Neben flexiblen und familienfreundlichen Arbeitszeiten, kostenloser Verpflegung, spannenden Weiterbildungsmöglichkeiten und einem attraktiven Gehaltsmodell bietet Marschalek seinen Mitarbeiter:innen vom ersten Tag an individuelle Förderung und beste Aufstiegschancen. 

McDonald’s steht als Arbeitgeber für Chancengleichheit und Empowerment. Unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Erfahrung oder familiärer Gegebenheiten legen wir großen Wert darauf, eine offene und inklusive Arbeitsumgebung zu schaffen. Durch gezielte Maßnahmen und familienfreundliche Extras möchten wir sicherstellen, dass unsere Mitarbeiter:innen die notwendige Unterstützung erhalten, um erfolgreich in ihrer Karriere voranzuschreiten. Unser Ziel ist es, eine vielfältige und integrative Unternehmenskultur zu fördern, in der jede:r die Möglichkeit hat, sein volles Potenzial auszuschöpfen und zudem gerne in die Arbeit kommt“so Harald Marschalek.

Hintergrundinformation: Regionale Wertschöpfung in Wien

Wien ist seit der Eröffnung des ersten österreichischen Restaurants am Schwarzenbergplatz im Jahr 1977 Teil der Erfolgsgeschichte von McDonald’s Österreich. Österreichweit werden über 90 % der aktuell 200 Restaurants von 40 Franchisenehmer:innen betrieben, die zumeist als Familienbetriebe rund 50 Mitarbeiter:innen pro Restaurant beschäftigen und so für regionale Arbeitsplätze und Wertschöpfung sorgen.

Ihre Gewinne werden, genau wie die Gewinne von McDonald’s Österreich, in Österreich versteuert. Der Systemgastronomie-Marktführer nimmt zudem seine gesellschaftliche, ökologische und ökonomische Verantwortung wahr und bezieht als größter Gastronomie-Partner der heimischen Landwirtschaft mit 40.000 Partnerbetrieben bereits heute rund 70 % der für das gesamte Produktsortiment verwendeten Rohstoffe aus Österreich

Im Jahr 2022 – dem 45. Jubiläumsjahr – legte McDonald’s erstmals eine Studie zur Messung der in Österreich generierten Wertschöpfung vor: Die vom Wiener Economica Institut für Wirtschaftsforschung erhobenen Zahlen zeigen, dass McDonald’s ein starker Wirtschaftstreiber und Jobmotor in der Bundeshauptstadt ist. Im Referenzjahr 2021 erzielte das Unternehmen zusammen mit seinen regionalen Franchisenehmer:innen allein in Wien einen Wertschöpfungseffekt von 114 Millionen Euro und einen Beschäftigungseffekt von 2.648 Arbeitsplätzen.

Foto: Harald Marschalek / McDonald's Österreich

Die Tops und Flops

ARBÖ-Winterreifentest

Der nächste Winter ist schon bald da: Ob er schneereich ist oder ins Wasser fällt, wird sich zeigen. Wer plant, sich neue Reifen zu kaufen, sollte daher überlegen, ob Ganzjahresreifen für die eigenen Fahrgewohnheiten ausreichen oder ob es öfter in schneereichere Regionen wie etwa die Alpen, Skandinavien oder den Bayerischen Wald geht. Die hiesigen klimatischen Bedingungen stellen inzwischen große Anforderungen an Winterreifen: Einerseits müssen sie gut mit Schnee umgehen können, falls es doch mal richtig winterlich zugeht, andererseits nimmt der Regenanteil im Winter kontinuierlich zu, so dass auch das Handling bei Nässe essenziell ist.

Das Test-Team vom ARBÖ und seinen deutschen Kooperationspartnern ACE und der GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH hat die Eigenschaften von drei günstigen Winterreifen der Hersteller Austone, Fortuna und Sailun neben sieben etablierten Marken- und Premiumreifen in der Dimension 235/55 R18 für SUV getestet. Um die Fahreigen-schaften genau zu untersuchen, wurden die zehn Reifen sowohl auf schneebedeckter Fahr-bahn bei minus 4,5 Grad Celsius im finnischen Arctic Center Ivalo als auch auf der Test-strecke von Goodyear im französischen Mireval bei 13 bis 18 Grad getestet.

Verhalten auf Schnee
In der Winterdisziplin mussten die Winterreifen sowohl die Beschleunigung, das Handling als auch das Bremsen auf schneebedeckter Fahrbahn bestehen. Das Beschleunigen auf schneebehafteter Fahrbahn stellte bei keinem Testreifen ein Problem dar. Das Feld lag dicht beieinander. Das Bremsen auf Schnee erfolgte aus einem Tempo von 35 km/h: Auch hier lag das Testfeld nah beieinander und lieferte ein solides Ergebnis ab. Nach dem Bridgestone mit einem Bremsweg von 12,26 Metern belegte überraschenderweise der Austone den zweiten Platz.

Beim Handling auf Schnee zeigten sich ebenfalls keine Ausreißer. Der Austone lieferte überraschenderweise das gleiche gute Niveau wie der Michelin. Beide ließen sich auf Schnee gut lenken, hatten eine gute Seitenführung und reagierten schnell auf Fahrbahnveränderungen. Sie vermittelten insgesamt ein gutes Lenkgefühl und waren die besten in dieser Disziplin. Der Sailun als Letztplatzierter landete dennoch im gelben Bereich. Er offenbarte vor allem bei Bergauf-Passagen leichte Schwächen in der Bodenhaftung und der Fahrstabilität in Kurven, war insgesamt aber beherrschbar. Der Rest bildete ein solides Mittelfeld beim Fahrverhalten auf Schnee. Die Reifen von Goodyear und Nokian zeigten minimale Traktionsschwächen bei Bergauffahrten und Seitenführung.

Auf dem Trockenen
Das Bremsen auf trockener Fahrbahn aus 100 km/h war bei fast allen Reifen grundsolide. Nur der Fortuna tanzte mit 45,3 Metern Bremsweg aus der Reihe. Er hatte im Vergleich zum Besten in dieser Disziplin, dem Michelin (40,4 Meter), einen knapp fünf Meter längeren Bremsweg. Das entspricht einer Wagenlänge und ist deutlich zu viel. 
 
Beim Handling auf trockener Fahrbahn zeigten mehrere Reifen ihr Können. Die besten in dieser Disziplin waren die Reifen von Hankook, Goodyear, Nokian, Pirelli, Bridgestone und Continental. Sie ließen sich alle präzise lenken und sicher in den Kurven führen. Der Michelin und der Sailun sind hier fahrtechnisch gleichauf: minimal schwächer als die Spitzengruppe, aber immer noch sicher zu fahren. Einen schwächeren Eindruck hingegen lieferten die Reifen von Fortuna und Austone: Sie zeigten ein zu ausgeprägtes Untersteuern, waren in Kurven schwieriger zu lenken und insgesamt zu schwammig und unpräzise lenkbar.

Fahrverhalten bei Nässe
Das Bremsen auf nasser Fahrbahn aus 80 km/h ist die eigentliche Königsdisziplin. Hier müssen die Reifen alles geben, denn der Bremsweg auf nasser Fahrbahn verlängert sich gegenüber dem Bremsen auf trockener Fahrbahn deutlich. Der Beste im Test, der Hankook, hatte einen Bremsweg von 30,4 Metern. Während so gut wie alle, selbst der bei Schnee insgesamt letztplatzierte Reifen von Sailun, ein durchaus homogenes Bremsbild zwischen 30 und 32 Metern Bremsweg abgaben, fielen der Fortuna (41 Meter) und Austone (38,8 Meter) komplett durch das Raster. Ihr Bremsweg entspricht der Länge von zwei kurzen Kompakttransportern.

Auch beim Handling auf nasser Fahrbahn gab es massive Unterschiede. Am besten und sehr präzise zu lenken und zu fahren waren die Reifen von Bridgestone, Goodyear und Nokian. Der Rest der Premium- und Qualitätsreifen war auf einem gut beherrschbaren Niveau. Die Günstigeren hingegen enttäuschten: Während der Sailun hier noch gerade so akzeptabel war, entpuppten sich die Reifen von Austone und Fortuna als Katastrophe. Zudem hatten sie spürbar zu wenig Grip und waren unpräzise in der Lenkung. Das Fahrverhalten dieser Reifen stuften unsere Testenden hier als gefährlich für Normalfahrende ein. 

Aquaplaning längs und quer
Da ein plötzlich auftretendes Aquaplaning bei hoher Geschwindigkeit lebensgefährlich sein kann, kommt auch dieser Disziplin eine besondere Bedeutung innerhalb des Tests zu. Wie die Experten inzwischen vermuteten, gab es auch hier gravierende Unterschiede. Der Bridgestone meisterte den Längs- und Quertest am besten, der Austone und der Fortuna zeigten sich als extrem anfällig und schwierig bei Aquaplaning. Der Rest legte ein solides Fahrverhalten an den Tag.

Fazit des Winterreifentests 2023
Der Bridgestone ist nah am perfekten Winterreifen dran, er zeigte in allen Disziplinen mehr als ein grundsolides Gesamtbild, dicht gefolgt vom Hankook und Continental. Der Austone und der Fortuna enttäuschten komplett, wie Erich Groiss, technischer Koordiantor des ARBÖ ausführt: „Nach einem starken Start auf Schnee zeigten sie, wie gefährlich es sein kann, bei Wetterwechsel den falschen Reifen zu haben. Sie fallen unter den gegebenen Bedingungen komplett durch den Test. Von diesen Reifen raten wir eindringlich ab.“

Foto: ARBÖ

 

Handel

Xpress-Markt öffnet 2024

Mit der geplanten Eröffnung eines neuen Marktes in Gmunden im kommenden Jahr setzt MediaMarkt seinen Wachstumskurs fort. Anfang März 2024 bringt die heimische Nummer 1 bei Consumer Electronics das neue Store-Konzept MediaMarkt Xpress in den Familieneinkaufspark SEP – und damit nicht nur alle Technik-Neuheiten, sondern auch 20 neue Arbeitsplätze ins Salzkammergut. Interessierte können sich dafür ab sofort auf den Jobseiten unter mediamarkt.at/karriere bewerben. 

Es wird der 55. Standort in Österreich sein, wenn MediaMarkt im kommenden Jahr in Gmunden seine Tore öffnet. Auf top-modern gestalteten 1.400 Quadratmetern lädt der heimische Technik-Riese zum Anfassen, Ausprobieren und natürlich Shoppen neuester Technik in den Salzkammergut Einkaufspark (SEP). 

Möglich macht das mit MediaMarkt Xpress ein neues, zukunftsweisendes Store-Konzept, das sich an den regionalen Bedürfnissen im Sinne eines „Elektronik-Nahversorgers“ ausrichtet und das hautnahe Erleben moderner Technik in den Mittelpunkt rückt – mit moderner Architektur, spannenden Themenwelten und natürlich aktuellen Technik-Highlights für jeden Lebensbereich. Ebenfalls dabei: Die Smartbar, bei der MediaMarkt-Experten und -Expertinnen bei der Erstinbetriebnahme von Smartphones oder kleineren Reparaturen bei mobilen Geräten aller Art, PCs oder Navigationssytemen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Neue Mitarbeitende gesucht
Um die neuen Technik-Erlebniswelten mit Leben zu füllen, sucht MediaMarkt neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 20 neue Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit werden in allen Bereichen entstehen – im Verkauf, an der Kassa, beim Service, im Lager. Und auch die Marktleitung wird noch gesucht. 

„Es sind die Menschen, die bei uns arbeiten, die MediaMarkt zu dem machen, was wir sind. Wer für Technik brennt und diese Liebe weitergeben will, ist bei uns richtig. Wir versprechen dafür nichts weniger als einen gut bezahlten, sicheren Arbeitsplatz in einer Unternehmenskultur, die sich durch flache Hierarchien und viel Platz für die persönliche Weiterentwicklung auszeichnet“, ermuntert Alpay Güner, CEO von MediaMarkt Österreich Technik-begeisterte Menschen im Salzkammergut zur Bewerbung. 

Wer interessiert ist, ab dem kommenden Jahr bei MediaMarkt in Gmunden zu arbeiten, findet weiterführende Information zu allen Jobmöglichkeiten unter mediamarkt.at/karriere. Die Bewerbung für all diese Stellen ist ab sofort möglich.

Foto: BEHF ARCHITECTS für SEP GMUNDEN

Umfrage

Keine Süßigkeiten bei der Kassa

Eine große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger lehnt die Platzierung von Alkohol, Tabak und Süßwaren in der Kassenzone von Supermärten ab. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Kantar im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg und der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK). Jeweils drei Viertel der Befragten sind dagegen, dass Supermärkte Alkohol und Süßwaren im Kassenbereich platzieren. Im Falle der Tabakwaren lehnen zwei Drittel der Befragten diese deutschlandweit gängige Praxis ab. Unter Personen, die früher einmal geraucht haben, sind sogar 72 Prozent dagegen. Dass ausgerechnet gesundheitsschädliche Produkte und krebserzeugende Waren wie Tabakerzeugnisse als Impulsware vertrieben werden, steht seit Jahren in der Kritik.

„Die Kassenzone verführt gezielt zum Spontankauf“, erklärt Katrin Schaller, kommissarische Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention am DKFZ. „Die Platzierung der Süßwaren auf Augenhöhe der Kinder im Quengelbereich provoziert bewusst Familienstreit, um den Absatz von Süßwaren anzukurbeln. Alkohol und Tabak an der Kasse machen es Menschen mit Suchterkrankungen schwer, abstinent zu bleiben. Der Gesetzgeber muss dieser Verkaufspraxis einen Riegel vorschieben“, so Schaller.

Die damalige große Koalition aus CDU/CSU und SPD hatte 2015 beschlossen, dass Supermärkte auf Süßes an der Kasse verzichten sollen. Auch acht Jahre später ist daraus nichts geworden – Süßwaren in der Quengelzone sind nach wie vor der Normalfall in deutschen Supermärkten. 

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte Anfang des Jahres zum Thema Alkohol im Kassenbereich getwittert: „Über diese Art Regale an der Supermarktkasse muss gesprochen werden. Hier werden Menschen mit Alkoholkrankheit gezielt gefährdet. Das ist eine unethische Form der Werbung.“  Eine Initiative aus seinem Haus ist seither nicht bekannt.

„Auf die Worte sollten nun auch Taten folgen“, fordert Barbara Bitzer, Sprecherin der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). „Eine gemeinsame Initiative des Bundesgesundheits- und Bundesernährungsministeriums ist überfällig. Andere Länder machen es längst vor.“, so Bitzer.

So hat in den Niederlanden die Regierung im Jahr 2020 beschlossen, dass ab 2024 in Supermärkten keine Tabakwaren mehr verkauft werden dürfen. Lidl hat daraufhin bereits im Oktober 2021 als erste Handelskette den Verkauf von Tabakprodukten eingestellt. Dänemark verbietet seit April 2021 den Verkaufsstellen, Tabakprodukte sichtbar auszustellen (Display Ban) und hat 2022 Einheitsverpackungen für Tabakprodukte und E-Zigaretten eingeführt. Nun hat Lidl Dänemark kürzlich angekündigt, bis Ende 2028 den Verkauf von Tabakprodukten vollständig einzustellen. 

In Großbritannien ist es seit Oktober 2022 verboten, Süßwaren oder andere unausgewogene Lebensmittel an der Kasse oder im Eingangsbereich zu platzieren.

Wie der Begriff „Impulsware“ zum Ausdruck bringt, sollen die Produkte in der Kassenzone zum spontanen Kauf anregen. Das ist offenkundig effektiv, denn die Kassenzone zählt zu den umsatzstärksten Quadratmetern im deutschen Einzelhandel. Obwohl der Kassenbereich nur etwa ein Prozent der Ladenfläche ausmacht, liegt der Umsatzanteil von an der Kasse platzierten Waren in Supermärkten nach Daten des Kölner EHI Retail Instituts bei sechs bis sieben Prozent.

Für die Umfrage hat Kantar im August 2023 insgesamt 1.009 Bürgerinnen und Bürger im Alter ab 14 Jahren befragt. Die Erhebung erfolgte über computergestützte telefonische Interviews über Festnetz und Mobilfunk (CATI) und gilt als bevölkerungsrepräsentativ.

Foto: GUNDAM_Ai/Shutterstock

Festlich

Weihnachtsmarkt Schloss Schönbrunn

Der 30. Kultur- & Weihnachtsmarkt und Neujahrsmarkt Schloss Schönbrunn findet heuer erneut vor glanzvoller Kulisse statt. Vom 18. November 2023 bis 4. Jänner 2024 präsentieren rund 80 Aussteller:innen aus Österreich und den Nachbarländern traditionelles Kunsthandwerk, einzigartige Weihnachtsdekoration, nostalgisches Spielzeug und sorgfältig ausgewählte Delikatessen. Die Gastronom:innen verwöhnen die Gäste mit kulinarischen Genüssen und regionalen Spezialitäten aus Wien und den österreichischen Bundesländern. Diverse Punsch- und Glühweinsorten sowie Teespezialitäten sorgen zusätzlich für weihnachtliches Ambiente.

„Es bereitet uns Freude und Erfüllung, in diesem Jahr gemeinsam mit den Besucher:innen den 30. Kultur- & Weihnachtsmarkt Schloss Schönbrunn zu zelebrieren. Insbesondere schätzen wir die langjährige Verbundenheit unserer treuen Stammgäste, Aussteller:innen und Kooperationspartner:innen. In den letzten drei Jahrzehnten haben uns insgesamt 164 verschiedene Aussteller:innen begleitet, wovon sechs von Anfang an dabei waren. Herzlichen Dank dafür!“so Gabriela Schmidle, Geschäftsführerin und Gründerin.

Neben langjährigen Aussteller:innen ergänzen dieses Jahr einige neue Aussteller:innen die Sortimentsvielfalt: hochwertige Papeterie des Labels midsummer illustrations, minimalistische Dekoelemente aus Beton von room No9 sowie naturbelassene Holzkerzenständer von Christian Lassacher.

Weihnachtsvergnügen für Groß und Klein

Kinder dürfen sich wieder auf eine unterhaltsame Mitmach-Rallye mit den Hirten auf Stelzen freuen. Zusätzlich gibt es heuer eine Weihnachtsspielereise für Kindergruppen, bei der zusammen mit geschulten Freizeit- und Spielepädagog:innen spannende Spielfragen rund um Weihnachtsbräuche und -geschichten aus aller Welt gelöst werden. Ebenfalls neu am Weihnachtsmarkt ist das Hof-Karussell aus nostalgischen Möbelstücken, welches Klein und Groß zu einer Vergnügungsfahrt einlädt. Traditionell besucht der Nikolaus am 5. und 6. Dezember die kleinen Gäste am Ehrenhof und bringt nicht nur Kinderaugen zum Leuchten, sondern auch Weihnachtsstimmung.

Die Vielfalt der Musikgruppen am Weihnachtsmarkt ist so bunt wie die festlich geschmückten Hütten. Von traditionellen Bläserensembles und Chören, die die zeitlosen Weihnachtsklassiker in lebendigen Arrangements präsentieren, bis hin zu modernen A-Cappella-Gruppen, die mit ihren harmonischen Stimmen für Gänsehautmomente sorgen – die musikalische Palette ist breit gefächert.

Das Kindermuseum Schloss Schönbrunn verkürzt den kleinen Gästen mit Themenführungen, Winterrätselrallye, Bastelwerkstatt, Suchspiel und vielem mehr die Wartezeit auf das Christkind. Weitere Details unter www.kindermuseumschoenbrunn.at.


Happy New Year

Der Weihnachtsmarkt verwandelt sich über Nacht vom 26. auf den 27. Dezember in den Neujahrsmarkt Schloss Schönbrunn. Zahlreiche Neujahrsgrüße in unterschiedlichsten Sprachen zieren das Marktgelände und das Produktangebot wird um niedliche Glücksbringer in Form von Schweinchen, Kleeblätter und Hufeisen ausgeweitet. Darüber hinaus begleiten täglich ab 16.00 Uhr Dixie-, Swing- und Jazz-Ensembles die musikalische Reise ins neue Jahr.

Ausflugstipp: Weihnachten auf Schloss Hof

An den Wochenenden vom 18. November bis 17. Dezember bietet der Schloss Hof Weihnachtsmarkt ein einzigartiges Erlebnis. Eingebettet in eine prachtvolle kunsthistorische Umgebung, präsentieren die Aussteller:innen traditionelles Kunsthandwerk und ländlichen Charme. Nähere Informationen unter www.schlosshof.at.

 

Kultur- & Weihnachtsmarkt
Neujahrsmarkt
Schloss Schönbrunn

18. November 2023 bis 4. Jänner 2024
18. November (Illuminierung Christbaum) um 17 Uhr
18. November bis 23. Dezember täglich von 10 bis 21 Uhr
24. Dezember von 10 bis 16 Uhr
25. Dezember bis 4. Jänner von 10 bis 18 Uhr

Weitere Informationen unter www.weihnachtsmarkt.co.at.

Foto: A. Tischler

Golden Michelin Plakette 2023

Familie Barbaro ausgezeichnet

Mit unsäglicher Freude und grenzenlosem Stolz verkündet die Familie Barbaroheute, dass sie nach der bereits erlangten Ehre des Eintrags in den Guide MICHELIN 2023 nun auch im Besitz der renommierten "Golden Michelin Plakette" ist. Diese Auszeichnung krönt nicht nur ihre kulinarische Exzellenz, sondern zeichnet die Trattoria Martinelli, eines ihrer renommierten Restaurants, als eines der kreativsten, originellsten und aufmerksamkeitsstärksten Restaurants des Landes aus. Die "Golden Michelin Plakette" wird jedes Jahr auf der ganzen Welt an die kreativsten von Michelin vertretenen Restaurants verliehen, und es ist eine besondere Ehre für das Traditionslokal Trattoria Martinelli, geführt und gegründet von der Familie Barbaro, diese Auszeichnung in diesem Jahr entgegennehmen zu dürfen. 

Die festliche Übergabe der "Golden Michelin Plakette" an die Familie Barbaroerfolgte am 18.09.2023 im Rahmen einer exklusiven Zeremonie. Dabei überreichten COO Josef Pirker und Executive Chef Aaron Waltl die begehrte Auszeichnung persönlich an Herrn Luigi Sen. Barbaro und seine Söhne Antonio und Luigi Jr. . 

Die "Golden Michelin Plakette" ist ein Symbol für die unermüdliche Hingabe der Trattoria Martinelli an herausragende kulinarische Kreationen, ihren Innovationsgeist und ihre unvergleichliche Originalität. Sie steht auch für das Engagement der Familie Barbaro, kulinarische Träume in der Trattoria MartinelliWirklichkeit werden zu lassen.

Foto: Barbaro Gastronomie

Einwegpfand

Neues Vergütungssystem in Österreich

Klimaschutzministerin Leonore Gewessler hat  in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Monika Fiala und Simon Parth (EWP Recycling Pfand Österreich) sowie Robert Nagele und Philipp Bodzenta (Trägerverein Einwegpfand) die Eckpunkte des künftigen Pfandsystems präsentiert. Ab 1.1.2025 kommt in ganz Österreich ein Einwegpfand von 25 Cent für alle Dosen und Flaschen mit einem Fassungsvermögen von 0,1 bis 3 Liter, ausgenommen sind nur Milch und Milchmixgetränke.

"Der heimische Handel hat sich immer für eine effiziente Gesamtlösung ausgesprochen. Nun sind die Eckpfeiler klar und wir unterstützen den eingeschlagenen Weg und bedanken uns bei Ministerin Gewessler für den laufenden Einbezug bei der Ausgestaltung des Einwegpfandsystems in Österreich. Für uns ist entscheidend, dass der gesamte Lebensmitteleinzelhandel und insbesondere die mehr als 6.700 selbstständigen Kaufleute im Land bei der Implementierung bestmöglich unterstützt werden, damit die Händler wiederum die Kunden bestmöglich bei der Rückgabe unterstützen können", sagt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

Neue Studie: 2/3 der Österreicher stehen Einwegpfand positiv gegenüber

"Die Abwicklung wird eine Herkulesaufgabe für die gesamte Branche, aber wir sind bei den Vorbereitungen voll im Plan und zuversichtlich, nachdem nunmehr Klarheit über die Eckpunkte durch die Verordnung besteht. Jetzt geht es darum, auch die Konsumentinnen und Konsumenten ins Boot zu holen. Daher ist die für 2024 geplante Informationskampagne des Klimaschutzministeriums unverzichtbar", so Will.

Spannend: Laut dem jüngsten Sustainable Commerce Report von Handelsverband und EY steht eine klare Mehrheit von 68% der Österreicher:innen dem Einwegpfand für Plastikflaschen und Getränkedosen positiv gegenüber. Nur 10% bewerten das neue System als „schlecht“.

Der freie, überparteiliche Handelsverband hatte sich in vielen konstruktiven Gesprächen mit dem Klimaschutzministerium stets für eine möglichst unbürokratische und kosteneffiziente Lösung ausgesprochen. Laut Ministerium wird es eine Einmalförderung für die Anschaffung der Automaten sowie für erforderliche Umbauarbeiten geben – vor allem für kleinere Händler. Weitere EU-Förderungen sind eingeplant.

"Unser Fokus liegt jetzt auf einer praxistauglichen Umsetzung. Die Handling Fee, also die Abgeltung der laufenden Kosten des Pfandsystems, muss – wie von der Ministerin versprochen – die Mehrkosten und den Mehraufwand der Händler decken", erklärt Rainer Will, der Sprecher des österreichischen Handels.

Foto: Kwangmoozaa/Shutterstock

ARBÖ-Tipps

Checkliste für die Urlaubsfahrt

Die Ferien stehen vor der Tür und viele Österreicher und Österreicherinnen machen sich mit dem eigenen Auto auf den Weg in den Urlaub. Welche Dinge dabei zu beachten sind, erklärt der ARBÖ.

Nicht nur der technische Zustand des Fahrzeugs sollte vor Abfahrt kontrolliert werden, auch über Dinge wie Verpflegung, Pausen, Abfahrtszeit, Route und vieles mehr sollte man sich im Vorhinein Gedanken machen. Der ARBÖ hat die wichtigsten Tipps für eine stressfreie und gut vorbereitete Fahrt ans Urlaubsdomizil in einer Checkliste zusammengestellt.
 

ARBÖ-Checkliste für eine sorgenfreie Fahrt

  • Ausgeruht in den Urlaub starten: So eine Fahrt ganz sehr anstrengend sein, deshalb soll der Fahrer/die Fahrerin sich fit fühlen und ausgeschlafen sein.

  • Route kennen: Einfach drauflosfahren ist auch mit Navi keine gute Idee – zuvor

    sollte man sich die Route zu Gemüte führen, damit man den Weg kennt und auf eventuelle Überraschungen (Baustellen, usw.) vorbereitet ist. Mit dem ARBÖ- Routenplaner (www.arboe.at/infos/routenplaner/) lässt sich die Route schnell und einfach finden. Auf der Karte sind die Länder- und Mautinformationen der jeweiligen Länder, die man auf seiner Strecke passiert, als PDF bereitgestellt. So finden sich alle relevanten Infos auf einen Blick.

  • Reiseinfos & Einreisebestimmungen: Wie schnell darf ich im Ausland fahren? Was muss ich Auto mitführen? Welche Einreisebestimmungen aufgrund der Corona-Pandemie gelten in meinem Urlaubsland? Auch diese Punkte gehören vor der Abfahrt geklärt.

  • Wichtige Dokumente: Reisepässe, Personalausweise und gegebenenfalls auch Impfzertifikate, negative Covid-19-Testergebnisse sowie Einreiseformulare für alle Insassen nicht vergessen.

  • Auf die richtige Beladung des Autos achten: Schweres Gepäck nach unten, leichteres nach oben. Für zusätzliche Sicherheit sorgen festgezurrte Koffer.

  • Verpflegung: Genügend Wasser und Essen mitnehmen, damit man im Falle

    eines Staus ausreichend versorgt ist.

  • Besonders für den Fahrer/die Fahrerin gilt: Bequeme und luftige Kleidung

    tragen, damit beim Autofahren nichts drückt und man nicht ins Schwitzen

    kommt.

  • Unterhaltung für die Kinder: Eine lange Fahrt kann für die Kleinsten ganz

    schön langweilig sein. Spiele und dergleichen schaffen hier Abhilfe, auch ein Tablet mit zuvor heruntergeladenen Filmen oder Serien beschäftigt die Kinder eine Zeit lang.

  • Pausen: Mehrere kurze Pausen während der Fahrt einlegen, in denen man sich die Füße vertreten kann.

Für eine sorgenfreie Fahrt empfiehlt es sich vor der Urlaubsreise den ARBÖ- Sicherheits-Pass abzuschließen: Der Sicherheits-Pass schützt vor hohen Kosten nach einer Panne, einem Unfall oder einer notwendigen Abschleppung im In- und Ausland. Alle Informationen zum Sicherheits-Pass sowie zum sicheren Verreisen gibt es tagesaktuell auf www.arboe.at, beim ARBÖ-Informationsdienst unter 050 123 123 oder in allen österreichweit 91 ARBÖ-Prüfzentren als Broschüren.

Foto: Jack Frog

Familienpaket

Kearney stärkt Gleichberechtigung

Mit dem neuen Benefit-Paket „FamilyFlex@Kearney“ geht die globale Unternehmensberatung neue Wege zur besseren Unterstützung ihrer Mitarbeiter:innen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die neuen Leistungen umfassen neben erweiterten Eltern- und Teilzeitregelungen auch monatliche Zuschüsse zur Kinderbetreuung sowie eine finanzielle Unterstützung bei Kinderwunsch und Adoption. Die Unterstützungsleistungen richten sich explizit an beide Elternteile.

Wien, 15. Juni 2023. Gleichberechtigung stärken. „Mit FamilyFlex@Kearney treiben wir die Gleichbehandlung beider Elternteile ganz konkret weiter voran – unabhängig von Geschlecht oder der Art und Weise, wie sie Eltern geworden sind. Damit wollen wir unsere Mitarbeiter:innen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch besser unterstützen und zu einem gesellschaftlichen Wandel beitragen“, sagt Dr. Marc Lakner, Partner und Managing Director von Kearney in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die neuen Regelungen gelten für alle festangestellten Mitarbeiter:innen von Kearney in Europa. Konkret umfasst das Familien-Paket folgende Angebote:

  • Sechsmonatige vollbezahlte Auszeit nach der Geburt des Kindes
  • Anschließend besteht die Möglichkeit, sechs Monate in Teilzeit (mindestens 60%) zu arbeiten – bei zusätzlicher Bezahlung von +20% des berechneten Teilzeitgehaltes
  • Monatliche Zuschüsse für die Kinderbetreuung von bis zu 500 Euro monatlich, je Kind
  • Finanzielle Unterstützung bei Fertilitätsbehandlungen und Adoption in Höhe von bis zu 40.000 Euro
  • Verbesserte Unterstützung für beide Elternteile im Fall eines Schwangerschaftsverlustes

Verbesserte Unterstützung für beide Elternteile im Fall eines Schwangerschaftsverlustes 

Die Unterstützungsleistungen richten sich explizit an beide Elternteile, macht Marc Lakner deutlich. „Wir möchten auch Väter ermutigen, für eine längere Zeit zu pausieren, um die Kinderbetreuung zu übernehmen. Denn das ist es, was viele Paare sich wünschen. Sie möchten sich die Aufgaben in der Familie gleichberechtigt aufteilen. Diesem Wunsch wollen wir als Arbeitgeber Rechnung tragen.“

Mirja Telzerow, europäische HR-Chefin bei Kearney begründet die neue Policy auch mit den veränderten Arbeitsbedingungen: „Die Zunahme von Hybridarbeit hat die Work-Life-Balance für berufstätige Eltern gleichzeitig einfacher und herausfordernder gemacht. Eltern können zwar mehr Zeit zu Hause mit ihren Kindern verbringen – welche Qualität diese Zeit aber hat, wenn Eltern parallel im Homeoffice arbeiten, ist fraglich. Wir wollen dabei helfen, dass unsere Kearney-Kolleg:innen in Europa beides gut unter einen Hut bringen können: Zeit für die Familie, und Zeit für ihren Beruf.“

Foto: Kearney

Ausbildung

Neue Lehrwerkstätte der Wiener Linien

In Simmering entsteht am Gelände der Hauptwerkstätte derzeit ein moderner Ausbildungsstandort für 144 Lehrlinge. Öffi-Stadtrat Peter Hanke, Gudrun Senk, Wiener Linien Geschäftsführerin für den technischen Bereich und Thomas Steinhart, Bezirksvorsteher für Simmering, überzeugten sich im Rahmen einer Baustellenbesichtigung vom Baufortschritt der neuen Lehrwerkstätte der Wiener Linien. Mehr Ausbildungsplätze für Nachwuchsfachkräfte zu schaffen ist auch ein wichtiger Teil des 5-Punkte-Programms, das die Wiener Linien aufgestellt haben.  

„Wien wächst, deshalb investieren wir auch massiv in den öffentlichen Verkehr und in die Ausbildungsangebote. Die Wiener Stadtwerke-Gruppe gehören zu den größten Lehrlingsausbildern Österreichs und tragen das Qualitätssiegel TOP-Lehrbetrieb. Mit der neuen Lehrwerkstätte leisten die Wiener Linien eine wichtige Investition in die Ausbildung für die zukünftigen Fachkräfte Wiens. Ich freue mich, dass der ambitionierte Zeitplan eingehalten wird und ab Herbst bereits die ersten Lehrlinge hier ausgebildet werden“, so Öffi-Stadtrat Hanke.

Zusammen mit den bereits bestehenden Lehrwerkstätten bildet der Neubau zukünftig den Wiener Linien Lehrlingscampus, die Ausbildungsplätze werden sukzessive verdoppelt. An dem neuen Standort werden Lehrlinge in den Bereichen Elektrotechnik und Mechatronik sowie Maschinenbautechnik ausgebildet. Auch Nachhaltigkeit spielt beim Bau eine große Rolle: Die Lehrwerkstätte wird mit nachhaltigen Materialien und in energieeffizienter Bauweise errichtet. 

„Die neue Lehrwerkstätte bietet den Lehrlingen ein weiteres, modernes Arbeitsumfeld, wo das Lernen und Arbeiten Spaß machen soll. Denn um die Mobilitätswende zu schaffen, brauchen wir motivierte Fachkräfte, die unter den besten Bedingungen ausgebildet werden“, ergänzt Gudrun Senk, Geschäftsführerin der Wiener Linien für den technischen Bereich. Dafür stehen den Lehrlingen modernste Ausstattung und Maschinen sowie zusätzliche Schulungs- und EDV-Räume zur Verfügung.

Bei der Wiener Stadtwerke-Gruppe starten im Herbst 215 neue Lehrlinge, davon 115 in zehn verschiedenen Lehrberufen bei den Wiener Linien. Am Wiener Linien Lehrlingscampus werden zukünftig insgesamt 480 Lehrlinge ausgebildet. Besonders engagierte Lehrlinge können während ihrer Lehrzeit bei den Wiener Linien, parallel zur Lehre, Matura-Vorbereitungskurse besuchen, diese werden zum Teil während der Arbeitszeit angeboten. 90 Prozent der Lehrlinge bleiben nach dem Lehrabschluss im Unternehmen und nutzen die internen Entwicklungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen zur Lehre bei der Wiener Stadtwerke-Gruppe: https://www.wienerstadtwerke.at/lehre

Foto: Robert Peres / Wiener Linien

Dank Gewerbekunden

E-Auto-Boom

Das weltweite Wachstum des Marktes für reinelektrische Fahrzeuge (Battery Electric Vehicle, BEV) verliert aufgrund geopolitischer Spannungen sowie erster Sättigungseffekte an Fahrt und bildet ein stabiles Plateau. Das zeigen die Ergebnisse des aktuellen „Electric Vehicle Sales Review“ von PwC Autofacts® und Strategy&, der Strategieberatung von PwC, in dem die Neuzulassungszahlen in weltweit 19 ausgewählten Märkten ausgewertet werden. Im ersten Quartal 2023 wurden demnach weltweit 24,3% mehr BEVs zugelassen als im Vorjahreszeitraum. 

Fuhrparks spielen bei österreichischer Mobilitätswende eine wesentliche Rolle

In Österreich hat sich der Absatz von E-Autos nach einer Jahresendrallye wieder entlang des langfristigen Aufwärtstrends eingependelt. Noch im Vorjahr 2022 verzeichnete Österreich mit insgesamt 34.165 verkauften reinelektrischen Fahrzeugen lediglich einen Zuwachs von 2,4% im Vergleich zum Jahr 2021. Angesichts der deutlich spürbaren Erhöhung der Kaufprämien für BEVs wurden hierzulande allein im ersten Quartal 2023 um 56,8% mehr reinelektrische Autos verkauft als im Vorjahresquartal – dies entspricht einer Neuzulassung von 11.235 BEVs. 

In österreichischen Fuhrparks setzen sich reinelektrische Fahrzeuge zunehmend durch - die Zahl an gewerblich zugelassenen E-Autos ist besonders hoch: Mit rund 77,1 % zählen Gewerbekunden wie Firmen und Gebietskörperschaften zu den häufigsten Besitzern von vollelektrischen Fahrzeugen – lediglich 22,9 % entfallen auf Private. 

„Allein im vergangenen Quartal wurde in Österreich mehr als drei Viertel aller E-Autos an Gewerbekunden verkauft. Flotten und Fuhrparks sind damit wesentliche Stellschrauben für die österreichische Mobilitätswende und ein elementarer Markt für die europäischen Autobauer. Umso wichtiger ist es, dass die OEMs dieses Segment mit attraktiven Modellen und Services optimal bedienen“, sagt Johannes Schneider, Partner bei Strategy& Österreich. „Aktuell sehen wir allerdings noch enorme Angebotslücken im Segment der Kombis, die sich im Job genauso gut nutzen lassen wie im Familienurlaub. Hier gibt es noch keinen adäquaten Elektro-Ersatz. Aus unserer Sicht sind Dienstwagen allerdings ein großer Hebel beim Wandel der bislang verbrennerdominierten Flotten hin zu BEVs. Wichtig sind weiterhin attraktive staatliche Förderungen sowie Vorgaben für grüne Flotten, aber auch angemessene Preise und kürzere Lieferzeiten, um den Anteil an BEVs in österreichischen Flotten noch weiter zu erhöhen.“

Globaler Markt für E-Mobilität fragmentiert sich

Weltweit zeichnet sich aufgrund protektionistischer Tendenzen eine immer stärkere Fragmentierung des Elektromobilitätsmarktes ab. Südkorea etwa stützt heimische Hersteller mit Kaufprämien, Indonesien fördert regionale Marken mit steuerlichen Anreizen und die USA stärken die heimische Automobilindustrie über den Inflation Reduction Act (IRA). China weitet seine marktbestimmende Position unterdessen immer mehr aus und manifestiert seine Unabhängigkeit von amerikanischen oder europäischen BEV-Herstellern. Während die deutschen Autobauer ihre BEV-Neuzulassungen in China im ersten Quartal 2023 um 25% steigern konnten, blieben ihre Marktanteile im dortigen Markt mit 4% konstant zum Vorjahreszeitraum. Zugleich drängen chinesische Hersteller immer stärker auf den europäischen Markt.

„Die deutschen Automobilhersteller haben lange darauf gesetzt, dass die Batterie wie eine Commodity behandelt wird, während für Wettbewerber aus Asien schon früh der strategische Wert von Batterie und Zelle im Mittelpunkt stand. Die deutschen Hersteller sind bei der Batteriezelltechnologie daher noch mitten in der Aufholjagd. Chinesische und amerikanische Wettbewerber haben sich dagegen durch die vertikale Integration der gesamten Zellfertigung abgesicherte Lieferketten geschaffen und strategische Vorteile gesichert. Diese können sie jetzt ausspielen und mit einer aggressiven Preispolitik den Wettbewerb unter Druck setzen“, sagt Günther Reiter, Automotive Leader bei PwC Österreich. „Für die deutschen Hersteller ist der Ausbau der Modellpalette insbesondere in den Segmenten Low-Cost und Premium sowie Langstrecke entscheidend, um sowohl bei den Privatfahrzeugen für eine breite Masse als auch bei den Geschäfts- und Premiumfahrzeugen den segmentspezifischen Kundenanforderungen gerecht zu werden und die Transformation zum elektrischen Fahren zu beschleunigen.“

Foto: mpohodzhay/Shutterstock

Flimmit

„streaWOmen auf österreichisch“

Flimmit macht Streamen weiblicher! Nach dem großen Erfolg im Vorjahr präsentiert Flimmit unter dem Motto „streaWOmen auf österreichisch“ auch heuer drei große Schwerpunkte rund um Frauen in der Filmbranche: Die Flimmit-Werkstattgespräche mit Verena Altenberger gehen in die nächste Runde und geben u. a. erstmals Einblick in den Arbeitsalltag einer Intimitäts- und Stuntkoordinatorin, einer Green-Filming-Beauftragten und einer Filmmusik-Komponistin. Außerdem wird die 2022 ins Leben gerufene „Hall of Female“ um 30 filmische Steckbriefe erfolgreicher Frauen aus der Filmbranche erweitert. Der FM4 Filmpodcast kuratiert ab sofort und regelmäßig spannende Streamingpakete auf Flimmit. Abgerundet wird der Frauen-Monat März mit Kollektionen zu Filmeditorin und Oscar- Anwärterin Monika Willi sowie weiblichen Nachwuchstalenten wie Luna Jordan oder Christina Cervenka.

Petra Höfer, Leiterin On-Demand-Dienste/Flimmit im ORF: „Die Flimmit- Werkstattgespräche sind unser Herzensprojekt. Dass Stars wie Verena Altenberger mit uns jetzt zum zweiten Mal zehn Frauen aus der Filmbranche interviewt, ist für uns natürlich eine hohe Auszeichnung und Ehre. Uns verbindet das Thema ‚Österreichischer Film‘, aber im Besonderen auch das Thema Gleichbehandlung und Frauen in der Filmbranche in allen Facetten. Flimmit möchte kontinuierlich dazu beitragen, dass die vielen hochtalentierten Frauen mehr Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit bekommen. Es geht darum, relevante Themen aufzugreifen: von #MeToo über die Vereinbarkeit von Karriere und Familie, bis hin zu Ängsten, wieder ein Engagement zu bekommen. Mit Verena Altenberger als Ideengeberin und Interview-Host sind heuer wieder besonders gute Stimmungsbilder gelungen, die die Filmbranche durch die Frauenbrille betrachten.“

Flimmit-Werkstattgespräche 2.0 mit Verena Altenberger

Gemeinsam mit Verena Altenberger, Schauspielerin und Präsidentin der Akademie des Österreichischen Films, hat Flimmit im Vorjahr die „Flimmit-Werkstattgespräche“ ins Leben gerufen - ein Herzensprojekt für alle Beteiligten. Geht es doch darum, einen persönlichen und vor allem weiblichen Blick hinter die Kulissen der Filmwirtschaft zu werfen und Berufsbilder sowie Arbeitsalltag weiblicher Filmschaffender zu beleuchten. Nach großem Erfolg geht die Interviewreihe nun in die nächste Runde. In zehn wunderbaren Begegnungen kommen dieses Mal zu Wort: Viktoria Salcher (Produzentin), Nina Hauser (Green Filming Beauftragte), Julia Cencig (Schauspielerin), Cornelia Dworak (Intimitäts- und Stuntkoordinatorin), Mirjam Unger (Regisseurin und Drehbuchautorin), Iva Zabkar (Komponistin und Sounddesignerin), Ines Vorreiter (Tonmeisterin), Tanja Hausner (Kostümbildnerin), Cordula Werner (Filmeditorin) und Leena Koppe (Kamerafrau).

„Hall of Female“ wird erweitert

Flimmit setzt sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen in der Filmbranche ein und vergrößert die 2022 ins Leben gerufene „Hall of Female“ um weitere 30 weibliche Persönlichkeiten. Neu mit dabei sind u. a. Selina Graf, Veronika Franz, Eva Spreitzhofer, Tanja Raunig, Christina Cervenka, Brigitte Kren, Franziska Hackl, Caroline Athanasiadis, Kathrin Resetarits, u. v. m.

Die filmischen Steckbriefe sind unter flimmit.at dauerhaft abrufbar, werden laufend erweitert und beinhalten Kurzclips, Statements der Protagonistinnen sowie Hinweise auf ihre Produktionen, die auf Flimmit gestreamt werden können.

You’re at home, FM4!

Flimmit meets FM4 Filmpodcast! Für Flimmit kuratiert der FM4 Filmpodcast rund um Pia Reiser, Christian Fuchs und Jan Hestmann ab sofort und regelmäßig Film- Empfehlungspakete quer durch alle Genres. Den Anfang macht ein Paket mit Filmen von Regisseurinnen, die man gleich auf die Watchlist oder die Watch-again-list setzen sollte, darunter u. a. „Der Boden unter den Füßen“ von Marie Kreutzer, „L’Animale“ von Katharina Mückstein und „Waldheims Walzer“ von Ruth Beckermann.

And the Oscar goes to ... Monika Willi!

Wenn in der Nacht vom 12. März zum 95. Mal die Oscars vergeben werden, zahlt es sich aus, wach zu bleiben. Die österreichische Filmeditorin Monika Willi wurde in der Kategorie Bester Schnitt für den Film „Tár“ für einen Oscar nominiert – als einzige Frau unter vier Männern. Das gesamte Flimmit-Team drückt Monika Willi die Daumen und widmet ihr eine eigene Kollektion mit Highlights ihrer bisherigen Arbeiten, darunter „Nordrand“, „Böse Zellen“, „Whores’ Glory“ und „Wilde Maus“.

Das war noch nicht alles

Und auch die „streaWOmen auf österreichisch“-Kollektionsreihe bekommt Zuwachs und wird um die Kollektion „Weibliche Nachwuchstalente“ erweitert. Neben den bisherigen Kollektionen „Starke Frauen, starke Rollen“, „Große Frauen mit Klappe“, „Große Frauen der Geschichte“ und „Dokumentarfilmerinnen“ widmet sich die neue Kollektion jungen weiblichen Nachwuchstalenten aus der Filmbranche. In der Kollektion finden sich u. a. „Fuchs im Bau“ mit Luna Jordan, die für ihre Rolle beim Österreichischen Filmpreis als „Beste weibliche Nebenrolle“ ausgezeichnet wurde, der Landkrimi „Immerstill“ mit Christina Cervenka, die für ihre Leistung gerade für die „ROMY“ in der Kategorie „Entdeckung weiblich“ nominiert wurde, sowie die Werke der Regisseurinnen der „Werkschau“-Kollektion der Filmakademie.

Foto: Flimmit

Tierleid

Das sagt die AMA zum Geflügelskandal

Die aktuell medial verbreiteten, in einem Schlachthof aufgenommenen Bilder sind verstörend und wir verurteilen diesen Umgang mit Tieren auf das Schärfste. Jeder einzelne Betrieb trägt die Verantwortung, die gesetzlichen Vorgaben korrekt einzuhalten. Wir haben sowohl den zuständigen Amtstierarzt sowie den Betriebsinhaber zur Stellungnahme aufgefordert und zusätzlich eine unabhängige Kontrollstelle beauftragt, umgehend eine Vor-Ort-Kontrolle durchzuführen.

Schlachtvorgänge, wie sie auch auf den Bildern gezeigt werden, sind laut zuständigem Gesetz (Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz - LMSVG) von zumindest einem amtlichen Tierarzt zu überwachen. Die amtlichen Tierärzte sind durchgehend Vorort anwesend und überwachen den gesamten Schlachtprozess. Sollte es zur Missachtung von gesetzlichen Vorschriften während dieser Schlachtvorgänge kommen, hat der amtliche Tierarzt dies abzustellen, dies zu dokumentieren und gegebenenfalls eine Anzeige bei der Bezirksverwaltungs­behörde oder beim Amtstierarzt zu erstatten.

Im gegenständlichen Fall handelt es sich um einen steirischen Geflügel-Schlachtbetrieb, somit kommt die übergeordnete Zuständigkeit der Veterinärdirektion des Landes Steiermark zum Tragen. Für Rückfragen in diesem Anlassfall ist deshalb diese Stelle zu kontaktieren.

Ein Schlachthof produziert für den freien Markt und u.a. für unterschiedliche Programme, beispielsweise für diverse Handelsprogramme und andere Qualitätsprogramme. Produziert der Schlachthof für AMA-Gütesiegelware, dann muss dieser ein Lizenznehmer des AMA-Gütesiegelprogrammes sein und es erfolgen zusätzliche jährliche Prozess-/Systemkontrollen. Wir kontrollieren dabei alle baulichen und technischen Aspekte sowie die ordnungsgemäße Einhaltung der Abläufe und deren Dokumentation. 

Uns zeigen die Bilder klar, dass wir weiterhin neben den unangekündigten Kontrollen stark auf Prävention, Schulungen und Bewusstseinsbildung in den Betrieben setzen müssen. Wir haben im Jänner gemeinsam mit der Geflügelbranche und Fachexperten mit einer Schulungsoffensive begonnen und werden diese – jetzt umso mehr – konsequent weiter fortsetzen. Zusätzlich suchen wir das Gespräch mit der obersten Veterinärbehörde, um sicher zu stellen, wie derartige Vorfälle in Zukunft verhindert werden können.

Foto: Guitar photographer/Shutterstock

Dieselskandal

Händler muss Fahrzeug zurücknehmen

Der VW-Dieselskandal hält die Autobranche seit mehr als 7 Jahren in Atem. Seit September 2018 laufen insgesamt 16 Sammelklagen des Vereins für Konsumenteninformation (VKI). Die Haftung von VW wegen Arglist wurde zudem vom deutschen Bundesgerichtshof (BGH) bereits im Mai 2020 rechtskräftig festgestellt.

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) signalisierte im Sommer 2022, dass das von VW verwendete Thermofenster unzulässig ist. Nun liegt die erste Entscheidung des Obersten Gerichtshofes (OGH) vor. Der betroffene Händler muss das manipulierte Fahrzeug zurücknehmen und den Kaufpreis mit Zinsen erstatten. Das Benützungsentgelt ist nach den gefahrenen Kilometern zu berechnen. Das Verfahren gegen VW als Herstellerin des Fahrzeuges wurde unterbrochen. 

Der Oberste Gerichtshof hat heute zu 10 Ob 2/23a das erste Urteil zum VW-Dieselskandal veröffentlich. Der OGH stellt darin klar, dass nicht nur die ursprüngliche Manipulationssoftware („Umschaltlogik“) unzulässig ist. Es erfolgte auch keine Behebung des Mangels, da durch das verbleibende „Thermofenster“ eine weitere unzulässige Abschalteinrichtung vorliegt. Auf Grund des Thermofensters erfolgt über ein Kalenderjahr gesehen überwiegend keine durchgehende Abgasreinigung.

Der Händler muss daher das Fahrzeug zurücknehmen und den verzinsten Kaufpreis zurückzahlen. Er darf nur eine Benützungsentgelt abziehen, das sich anhand der tatsächlich gefahrenen Kilometer im Verhältnis zu erwartbaren Restlaufleistung berechnet.

Hinsichtlich der Haftung von VW als Herstellerin des Fahrzeuges wurde das Verfahren vom OGH unterbrochen, da eine weitere Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes abgewartet werden soll (QB gegen Mercedes-Benz Group AG - C 100/21).

Durch dieses Urteil ist jedenfalls auch in Österreich eine Grundlage für eine Haftung für den Dieselskandal – und im Hinblick auf die mögliche lange Verjährungsfrist – auch für neue Klagen geschaffen. „VW sollte spätestens jetzt eine durchgehende Entschädigung der geschädigten Konsument:innen vornehmen“, fordert Mag. Thomas Hirmke, Leiter des Bereichs Recht im VKI.

Foto: RedCameraStock/Shutterstock

Umfrage

Bio-Essen für Kinder gewünscht

Die Ferienzeit ist vorbei und Kinder, sowie Arbeitnehmer*innen kehren wieder in ihre Routine zurück – auch ihre Ernährung stellt sich dadurch um. Über 20 % der Menschen in Österreich verpflegen sich bereits außer Haus. Das schließt nicht nur den gemütlichen Abend im Restaurant ein, sondern die Jause oder das Mittagessen in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Krankenhäusern und Kantinen.

Doch welche Rolle spielt dabei Bio? Die von der Bewegung Enkeltaugliches Österreich in Auftrag gegebene Umfrage zeigt spannende Ergebnisse: 70 % der Österreicher*innen finden, dass die Bio Landwirtschaft wichtig für eine gesunde Umwelt und den Klimaschutz ist. Darüber hinaus sind mehr als die Hälfte (52,8 %) der Befragten der Meinung, dass Bio Lebensmittel gesünder als konventionelle Lebensmittel sind. Das spielt vor allem bei der Versorgung von Kindern und kranken Menschen eine große Rolle: Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, dass biologische Ernährung gerade bei diesen Personengruppen wichtig ist und sie sind sogar bereit mehr dafür zu zahlen.

Mehrheit hält 100% Bio Essen für Kinder und Kranke für wichtig und umsetzbar

„Mit nur maximal 1,50 Euro am Tag wäre eine 100%ig biologisch und regionale Verköstigung der Kinder in Schulen und Kindergärten möglich.“ erklärt Barbara Holzer-Rappoldt von der Bewegung „Enkeltaugliches Österreich“.  Diesen kleinen Beitrag wäre fast jede*r zweite Österreicher*in (49%) bereit zu bezahlen. Eine große Wirkung auf die regionale Bio Landwirtschaft hat die Fleischkonsumation in Österreich. Die Studie des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) zeigt, dass nachhaltig und gesund essen durchaus leistbar ist und, dass nur ein fleischfreier Tag mehr pro Woche ausreicht, um beim Umstieg auf Bio Lebensmittel in der öffentlichen Essensversorgung keine spürbare Preissteigerung zu haben.

Die Österreicherinnen und Österreicher zeigen sich bereit dafür, ein Enkeltaugliches Österreich mitzugestalten 81 % der Fleisch-essenden Bevölkerung in Österreich gab an, sich vorstellen zu können an einem Tag pro Woche mehr auf Fleisch zu verzichten. „Auf Fleisch zu verzichten, um dafür um dasselbe Geld 100% biologische Lebensmittel in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern oder Kantinen konsumieren zu können, ist ein guter Deal. Diese Maßnahme ist auf individueller Ebene einfach zu erfüllen und hat im großen Ganzen viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit, Umwelt und den Klimaschutz.“, wünscht sich Michaela Russman, die mit den Biowirtinnen Teil der Bewegung Enkeltaugliches Österreich ist.

Flächendeckende biologische und regionale Landwirtschaft sowie 100 % Bio Lebensmittel in Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Kantinen sind also mit ein paar kleinen Änderungen umsetzbar. Wie gute Umsetzungen von Bio in Schulen aussehen kann, zeigt die Berufsschule in Steyr. Das Schulbuffet der oberösterreichischen Schule hat einen Bio-Anteil von ca. 75 %. Für Kindergärten sind die Kindergärten der Stadt Villach vorbildhaft, hier liegt der Bio Anteil aktuell bei 65 % mit dem klaren Zielen den Bio Anteil auszubauen.

Vorzeigebeispiel: BUWOG Kantine 

Auch am Arbeitsplatz spielt Bio eine wichtige Rolle: Viele Arbeitnehmer*innen wünschen sich ausschließlich Bio Lebensmittel in ihrem täglichen Mittagessen in der Kantine. Fast die Hälfte der Befragten (44%) sind auch bereit dafür 1,50 Euro pro Tag mehr für das Essen auszugeben, wenn es dafür 100 % Bio ist. Dass Gesundheit am Arbeitsplatz und eine entsprechend leistbare gesunde Ernährung für Mitarbeiter*innen wichtig ist, erkennen auch moderne Arbeitgeber. Seit 2020 ist die BUWOG Kantine in Wien mit dem höchsten Bio-Anteil (mindestens 95 %) Österreichs Vorreiter und verpflegt täglich rund 360 Mitarbeiter*innen. Astrid Lassner, Abteilungsleiterin für Personalmanagement bei der BUWOG schwärmt von der Kantine: „Das neue Bistro von Limonis wird von unseren Mitarbeiter*innen ausgezeichnet angenommen. Die Kantine ist täglich gut besucht und zur Mittagszeit häufig voll besetzt – allein das spricht schon für die Qualität des Angebots.“ Wie er diese Qualität erreicht, erklärt der Betreiber Alexander Gadjaj, der mit der Limoni’s Catering GmbH nicht nur diese Betriebskantine sondern auch ein Bio-Restaurant mit zwei Standorten betreibt: „Wir wählen unsere Lieferant*innen und Partner*innen sehr sorgfältig aus und entscheiden uns bewusst für Betriebe, die – wie wir – Bio aus Überzeugung leben. So entsteht mit der Zeit Vertrauen und ein gutes Gefühl, das wir Teller für Teller an unsere Gäste weitergeben.“ Beim Grund, warum Limoni’s und die BUWOG auf Bio setzen, sind sich Gadjaj und Lassner einig: „Weil Bio einfach besser schmeckt!“

Foto: limoni´s

Werbung