Logo: Zur Startseite
Lieber User von diemucha.at,

wir haben unsere Webseite technisch verbessert und bieten Ihnen ab sofort noch mehr Inhalte. Wir ersuchen alle User, die sich bereits auf der "alten" Webseite registriert haben und einen Beitrag oder Kommentar posten wollen, sich wie immer anzumelden. Da die Passwörter der User anonym sind, nutzen Sie bitte die Funktion "Passwort vergessen" – Sie erhalten umgehend einen Zugang per Mail, bitte sichern Sie hier ihr altes (oder ein neues Passwort), ungestörtes Posten ist danach sofort wieder möglich.
Sollten Sie Probleme mit der Anmeldung haben, senden Sie bitte ein Mail an administrator@diemucha.at, wir kümmern uns umgehend um Ihr Anliegen. Auch Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne entgegen.

Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

06.06.2003 - Crash-Test: Die besten Kindersitze

06.06.2003 - Crash-Test: Die besten Kindersitze


Beim ÖAMTC-Kindersitztest 2003 präsentierte sich ein neuer Star unter den Kindersitzherstellern: Die Firma Römer. Zu den Verlierern gehört das Unternehmen Teamtex.

Erschreckender Leichtsinn herrscht in manchen Familienkutschen vor. Laut einer Statistik des ÖAMTC waren im Jahre 2002 rund 13 Prozent aller mitfahrenden Kinder völlig ungesichert im Pkw unterwegs. Damit verstießen die Eltern nicht nur gegen die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften, sondern setzten ihren Nachwuchs einem nicht unerheblichen Verletzungs- wenn nicht sogar Todesrisiko aus. Die Unfallzahlen sprechen eine deutliche Sprache: Fast die Hälfte der 2002 insgesamt 4.023 bei Verkehrsunfällen verletzten Kinder unter 14 Jahren waren als Mitfahrer betroffen, 25 kamen ums Leben. Zahlen, die sich nach Ansicht der Verkehrsexperten mit einer richtigen Kindersicherung drastisch reduzieren ließen.

Verwirrende Auswahl
Doch was ist richtig, was falsch. Der Markt bietet eine unübersichtliche Anzahl der verschiedensten Möglichkeiten und Modelle, vom Kindergurt über den Sitzerhöher mit Rückenlehne bis zur Babyschale und dem klassischen Kindersitz.
Eine Orientierungshilfe bietet den Eltern der jährliche Kindersitztest des ÖAMTC. Gemeinsam mit mehreren europäischen Schwesternclubs und Verbraucherorganisationen wurden auch heuer wieder 26 gängige Modelle bei einschlägigen Crashtests genau unter die Lupe genommen. Und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen: Immerhin 20 der getesteten Produkte erhielten entweder das Prädikat „sehr empfehlenswert“ oder „empfehlenswert. Einen schalen Beigeschmack hatte das Ergebnis dennoch: Drei der getesteten Sitze vielen wegen schwerer Sicherheitsmängel durch und mussten als „nicht empfehlenswert“ eingestuft werden. Franz Peleska, Leiter des Kindersitztests: „Solche Sitze dürften nicht verkauft werden!“

Römer: Der neue Star unter den Kindersitzen
Am besten schnitt die Firma Römer ab. Mit den Marken „Baby Safe Plus“ für Kinder der Gewichtsklasse 0-13 kg, „Duo Plus“, von 9-18 kg sowie „Kid“ von 15-36 kg stellt dieses Unternehmen drei der fünf besten Sitze. In der Gewichtsklasse 9-18 kg schnitt „besafe IZI Comfort“ von HTS am besten ab, ein weiteres „sehr empfehlenswert“ gab es für den „Life-Plus“ Sitz von Kiddy.

Schwächen bei Mehrgewichtsklassen
Wie wichtig die Beachtung einer genauen Gewichtsabstimmung bei der Wahl des richtigen Kindersitzes ist, zeigen die weiteren Resultate des Tests. Gerade Sitze, die für mehrere Gewichtsklassen konzipiert, zeigen deutliche Schwächen. Als „bedingt empfehlenswert“ wurden hier der „Concord Trimax X-Line“, der „Eurokids Star“ sowie „IWH Vario Kid“ bewertet. Die Hauptkritikpunkte betrafen die mangelnde Sicherheit hinsichtlich Gurtverlauf, Größenanpassung, Kopfabstützung sowie instabile Verankerung im Pkw. Kritik hagelt es hierbei auch für den Autohersteller VW, der den Eurokids-Sitz unter dem Namen „Brummbär“ bei seinen Händlern mitvertreiben lässt. Peleska: „Wenn der Konsument ihn von einem bekannten Autohersteller empfohlen bekommt, dann sollte der Sitz schon sicher sein!“

Schwere Sicherheitsmängel bei Verlierern
Eine Kaufwarnung von Seiten des ÖAMTC ergeht für die Modelle „Safety Baby Basic“ von Teamtex, für „Zenith“ con Chicco sowie das Modell „Runner“ von Mothercare. Bei diesen drei Sitzen bildeten sich im Crash-Test entweder Risse in der Sitzschale, oder die Sitzschale wurde überhaupt aus ihrer Verankerung gerissen. „Dieses Ergebnis ist erschreckend!“ meint der Techniker Peleska. „Die Mängel der drei Produkte sind lebensbedrohlich und es ist nicht zeitgemäß, dass solche Sitze vertrieben werden.“

Kauf nicht ohne den Nachwuchs
In die Verantwortung werden auch die Eltern genommen. Es genüge nicht, warnt der ÖAMTC-Experte vor einer Überinterpretation der Testergebnisse, einfach ins nächste Geschäft zu laufen und den im Test bestbewerteten Kindersitz zu kaufen. Entscheidend sei nämlich immer das Zusammenspiel zwischen Kind, Sitz und Auto. Dieses aber lässt sich am besten eruieren, wenn der Sprössling beim Kauf dabei ist, der Sitz probeweise eingebaut wird und das Kind darin Platz nimmt. Gute Fachgeschäfte wissen um diese Tatsache und bieten diese Möglichkeit auch an.

Weitere Infos: Der Test im Detail

Kommentare

muchomacho

Wie alt ist dein Baby denn? Ich glaube, ich habe wunderschöne handgefertigte Bettwäsche aus Seide gesehen, auf die du sogar den Namen deines Babys schreiben kannst. So ich muss meine Frau fragen. Ach, ja! Hier ist sie und sie sagt, du solltest auf Babynest klicken und sehen, was dich gefallen wird. Du kannst auch bestickte Kissen und Bettdecken haben. Wie auch immer, treffe einfach deine eigene persönliche Wahl.

CarlMarx

Danke schön! Das war wirklich ein toller Crashtest-Vergleich. Ich habe es gelesen und geschätzt. Also werde ich einen der von dir erwähnten Sitze kaufen. Aber kannst du bitte auch Ratschläge zu Bettwäsche und Kissen geben?

Werbung