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Die Fast-Food-Märchen

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Die Fast-Food-Märchen

kritischer Konsument
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Ich gebe hier den Inhalt des Utopia-Newsletters weiter. Eigentlich sträubt sich alles, dies unter "Gastronomie" laufen zu lassen, aber zu "Lebensmittel" graust mir noch mehr. [i]Fast-Food-Märchen Es war einmal ein Essen, das war schlecht für die Menschen: Es stopfte ihnen die Mägen und machte sie dick. Trotzdem waren die seltsamen Gasthäuser auf der ganzen Welt verbreitet und lockten die Leute scharenweise zu sich. Denn die geschäftstüchtigen Wirte täuschten sie mit raffinierten Tricks. Subwaychen und die sieben Kalorien-Zwerge Spieglein, Spieglein an der Wand, welcher Burger hat die wenigstens Kalorien im ganzen Land? Subway preist sieben seiner Sandwiches als besonders kalorien- / fettarm an und möchte damit gesundheitsbewussten Menschen ein „gutes Gewissen“ verkaufen. Dass die Nährwerte aller sieben „Subs“ ohne Käse und Sauce berechnet wurden, verrät nur das Kleingedruckte. Ein belegtes Brötchen mit Putenfleisch und Gemüse ist tatsächlich auch keine Kalorienbombe wie so mancher Burger – aber dafür braucht man auch nicht zu Subway zu gehen, oder? Hähnchen und Gretel Wenn die Gebrüder Grimm ihr Märchen heute schreiben würden, könnte das Lebkuchenhaus der Hexe ein Fast-Food-Restaurant sein. McDonald’s und Co. wollen zwar keine Kinder verspeisen, aber sie geben sich große Mühe, uns in jungen Jahren einzufangen und dann ewig mit ungesundem Fast-Food zu mästen. Ein beliebtes Lockangebot sind Kindermenüs wie das Happy Meal oder die Kingbox von Burger King. Wo bekommt man sonst schon ein Spielzeug mit zum Essen? Meist sind die Action-Figuren oder Sammelkarten als Serie angelegt, so dass die Kinder am liebsten gleich morgen wieder kommen würden. Das goldene M – auf tiefgrünem Hintergrund Es war einmal eine Fast-Food-Kette, die ihr Markenzeichen viele Jahre auf rotem Hintergrund zeigte. Vor wenigen Jahren beschloss sie, dies zu ändern und präsentiert ihr goldenes M nun mehr und mehr auf grünem Hintergrund. Inzwischen glänzen sogar neue Restaurants in sattem Grün – alles „aus Respekt vor der Umwelt“. Wer die goldene Gans im gleichnamigen Märchen anfasst, bleibt an ihr kleben. Genauso will uns wohl McDonalds mit seinem grünen Deckmäntelchen an sich binden und uns darunter mit ungesundem Fast Food füttern. Das tapfere Paniererlein Ob Mitarbeiter bei Kentucky Fried Chicken gleich sieben Hähnchenteile auf einen Streich panieren können, wissen wir nicht. Mit den Angaben „handmade“ und „100% chicken“ verschleiert die Fast-Food-Kette jedenfalls einen unappetitlichen Teil der Wahrheit: in jedem Hühnchengericht kommen ungesunde Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und Antioxidationsmittel zum Einsatz. Huhn im Glück Klumpen Gold gegen Pferd, Pferd gegen Kuh, Kuh gegen Schwein – der gute Hans wird im Märchen ordentlich reingelegt. Ob er am Ende trotzdem glücklich ist, bleibt Interpretationssache. Definitiv nicht glücklich sind die Hühner, Schweine und Rinder, deren Fleisch in Fast-Food-Restaurants gegessen wird. Alle Ketten beziehen Fleisch aus Massentierhaltung, wo die Tiere unter qualvollen Bedingungen leben. Damit wir kein schlechtes Gewissen bekommen, zeigen Fast-Food-Kette gerne Bilder, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben: glückliche Tieren in idyllischer Freiheit. Salatkäppchen Im Grimm Märchen fragt Rotkäppchen den als Großmutter verkleideten Wolf, warum er denn so große Ohren habe. Wir fragen die Fast-Food-Ketten: „Wieso habt ihr denn so viel Fleisch auf deiner Speisekarte?“ Ihr werbt so offensiv mit frischem Salat und Gemüse, dass wir euch beinahe für vegetarische Restaurants gehalten hätten. Selbstverständlich bietet ihr auch tatsächlich Salate an und auch auf einem auf einem Big Mac liegen zwei Salatblätter. Aber im Gegensatz zum armen Rotkäppchen haben wir erkannt, wer ihr wirklich seit und lassen uns nicht von euren ungesunden Burgern fressen! Fettröschen Für gesundheitsbewusste Menschen liegen Pommes Frites hinter einer Mauer aus Fett im Dornröschen-Schlaf. Endlich hat sich ein edler Ritter auf den Weg gemacht, Fritten gesund zu küssen. Burger King bietet in den USA nun die sogenannten „Satisfries“ an und beglückt seine Gäste mit 40% weniger Fett und 20% weniger Kalorien. Das ist löblich. Unappetitliche Zusatzstoffe kratzen aber am gesunden Image der neuen Kartoffelstäbchen. Und wer wird schon von einer Portion Pommes satt? Als Beilage zu einem Burger werden auch die Satisfries gesundheitsbewusste Menschen nicht befriedigen. [/i]

Kommentare

kritischer Konsument

Immer noch keinen Beweis für diese Behauptung geliefert. Und selbst wenn wär es völlig egal. Es geht um Tatsachen, [b]Fakten zum Konsumentenschutz [/b]und da ist es egal, woher sie kommen.

Plannxl

Sie geben etwas von einem Scientology-Verein weiter.
Statt etwas zum Konsumentenschutz. Wieder ganz typisch.

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