Problem bei Kündigung von Bawag-Banksafe

Problem bei Kündigung von Bawag-Banksafe
Ich möchte meinen Banksafe in einer Bawag Filiale kündigen, da ich von Wien weggezogen bin und ihn nicht mehr benötige. Für Notfälle haben damals meine Frau, Schwager und Mutter beim Anmieten mitunterschrieben. Für die Bawag aber ist es ein Problem, einen Safe zu kündigen, wenn nicht alle 4 Personen gleichzeitig die Kündigung unterschreiben. Bei der Anmietung des Safes mußten wir das auch nicht tun und konnten an verschiedenen Tagen unterschreiben. Hier sieht man, daß es der Bank nur um den eigenen Profit geht um schnell ein Geschäft zu machen. Angeblich sei dies Gesetz, aber warum macht man Gesetze immer gegen den Kunden. Meine Mutter ist jetzt 87 Jahre alt, gehbehindert und altersbedingt krank. Für sie ist es ein Riesenproblem vom anderen Ende von Wien zu dieser Bank zu kommen. Die Bankangestellte hat uns belehrt, wenn es nicht möglich ist, daß sie kommt, müßten wir das über einen Rechtsanwalt machen. Wir fragen uns nun, was diese Sekkiererei der Bank soll. Auch mein Bruder, der sich extra dafür freigenommen hat, war vor einigen Tagen mit auf der Bank, wo wir versucht hätten, meine Frau und ihn erstmal von der Unterschriftenliste zu streichen. Auch das war nicht möglich, da auch meine Mutter anwesend sein muß. Es liegt bei der Bank auf, daß die ganzen Jahre, nur ich in diesem Safe war. Was wäre, wenn jemand im Koma liegt, nach Australien ausgewandert ist oder mit den Verwandten verkracht ist. Müßte man dann den Safe auf ewig behalten? Die Angestellte war auch nicht bemüht dieses Problem irgendwie zu lösen und wir wurden eher von oben herab behandelt. Kundendienst scheint bei der Bawag überhaupt ein Fremdwort zu sein. Ich habe mich über diese Bank schon so oft geärgert, da diese ewigen Eigenmächtigkeiten über mein Geld für mich schon fast an Nötigung und modernes Raubrittertum grenzen. Und ich nun endgültig die Bank wechseln werde. Egal ob Banken oder Versicherungen, wenn man irgendwo austreten möchte, werden einem nur Prügel vor die Füße geworfen, möchte man aber irgendeinen einen neuen Vertrag abschließen, wird herumgeschleimt, daß einem graut.
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Kommentare
Die Automaten funktionieren selten.
Aber ich würde das geschilderte Problem an die Konsumenteninformation weiterleiten. Wäre da nicht auch der Bürgeranwalt des ORF oder der Ombudsmann der Krone zuständig????
Vergiss diese Bank. Ich wollte in der Vorwoche Erlagscheine meiner hochbetagten Mutter in einer Filiale einzahlen, habe aber selbst kein Konto bei der Bank. Somit sollte ich pro Erlagschein eine Gebühr bezahlen. Da half auch das Argument nicht, dass es sich um Erlagscheine meiner alten Mutter handelt (konnte man darauf ja lesen) und diese ihr Konto bei der Bawag hat. Argument des Schalter-Typen: "Sie haben keine Vollmacht von ihrer Mutter." Zum Einzahlen der GIS-Gebühr und von drei Zeitungsabos brauche ich eine Vollmacht?!!! Das Schlimmste kommt noch: Ich wollte schließlich, trotz Erlagscheingebühr, die etwas über 100 Euro zahlen, doch die Bank weigerte sich, das Geld anzunehmen. Auf meine Nachfrage meinte der kluge Bawag-Herr, so seien die regeln, es könne sich ja auch um Schwarzgeld handeln. Nach einigen Diskussionen war er dann gnädigerweise bereit, das Geld anzunehmen. Ich kann heute gut verstehen, warum der Ruf von Banken total im Keller ist. Einstmals geachtet und angesehen, genießen die meisten Bankhäuser heute kein Ansehen mehr.