Trend „Savvy Gifting“: Wie schenkt Wien heuer zu Weihnachten?
Clever, qualitätsbewusst und mit Blick auf das Budget: Das Prinzip des „Savvy Gifting“ prägt das heurige Einkaufsverhalten zum Fest. Eine repräsentative Erhebung des Marktforschungsinstituts TQS im Auftrag des Online-Marktplatzes refurbed analysiert die Prioritäten der Konsumenten in Wien und den Bundesländern.
Pünktlich vor dem Weihnachtsgeschäft untersuchte TQS das Schenkverhalten von 1.170 Befragten in ganz Österreich. Im Zentrum steht der Trend zum bewussten, hochwertigen, aber preisgünstigen Schenken.
In Wien rangiert die persönliche Passung an erster Stelle: Für knapp 79 Prozent der Befragten müssen Geschenke exakt den Werten und Interessen der beschenkten Person entsprechen, etwa in puncto Nachhaltigkeit oder Produktqualität. Auf Platz zwei folgt die Qualität mit 66 Prozent. Deutlich nach vorne rückt heuer das Preiskriterium: Für rund 48 Prozent der Wienerinnen und Wiener zählt der Preis zu den zentralen Faktoren beim Gabenkauf.
„Wir sehen auch in unseren Verkaufszahlen, dass das Preisargument für immer mehr Menschen zum entscheidenden Kauffaktor wird“, stellt Kilian Kaminski von refurbed fest. Österreichweit bezeichnen 96 Prozent ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis neben der Passung und einem einwandfreien Zustand als „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“.
Die Budgetverteilung in Wien
Beim Blick auf die Gesamtausgaben für Geschenke verordnet sich die absolute Mehrheit der Wienerinnen und Wiener – exakt 58 Prozent – im Rahmen zwischen 100 und 500 Euro. Lediglich 10 Prozent planen ein Budget zwischen 500 und 750 Euro ein. Mehr als 1.000 Euro geben nur 6 Prozent an.
Vor diesem Hintergrund gewinnt generalüberholte Ware an Relevanz: Bundesweit sehen 87 Prozent der Befragten im Refurbishment eine praktikable Lösung, um ein begrenztes Budget mit einem hochwertigen Präsent zu vereinbaren. Für 79 Prozent spielt zudem der Nachhaltigkeitsaspekt eine tragende Rolle.
„Rundumerneuerte Produkte statt Neukauf war vor wenigen Jahren zu Weihnachten noch undenkbar“, so Kaminski.Durch Trends wie das Savvy Gifting werde das refurbished Schenken bedeutsamer, da es zu Personen passe, die nachhaltig beschenkt werden wollen, und zugleich ermögliche, trotz der Inflation hochwertige Produkte im Rahmen des Budgets zu erwerben.
Wachsendes Sortiment stärkt die Akzeptanz
In Wien geben knapp 40 Prozent an, heuer „sehr oder eher wahrscheinlich“ ein refurbished Produkt zu verschenken. Ein wesentlicher Treiber ist das erweiterte Angebot am Markt. Während anfangs vor allem Smartphones und Tablets dominierten, umfasst das Spektrum inzwischen Musikinstrumente, Wintersportausrüstung, Kinderräder der Marke woom oder Stylinggeräte wie den Dyson Airwrap – abgesichert durch eine einjährige Garantie sowie Gewährleistung.
Altersgruppen im Vergleich
Die Bereitschaft, refurbished Produkte zu schenken, ist bei den 30- bis 39-Jährigen mit 46 Prozent am stärksten ausgeprägt. In diesem Segment stufen 63 Prozent das Preis-Leistungs-Verhältnis als „sehr wichtig“ und weitere 31 Prozent als „eher wichtig“ ein. Deutlich zurückhaltender agiert die Gruppe der 50- bis 59-Jährigen, in der 32 Prozent zu generalüberholten Geschenken greifen würden.
Auf Seite der Beschenkten verzeichnet die Generation der 16- bis 29-Jährigen den höchsten Zuspruch: 76 Prozent freuen sich über ein generalüberholtes Geschenk genauso wie über ein Neuprodukt. In Wien fällt dieser Wert mit 63 Prozent etwas geringer aus als im österreichweiten Schnitt, der bei 67 Prozent liegt.
Foto: refurbed
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Wohin es geht weiß ich auch noch nicht. was ich machen werde, dafür schon. Es soll eine Yoga Reise werden. Dabei lasse ich mich überraschen. für mich ist das Ziele dieser Yoga Reisen nicht so wichtig, das Ziel ist voranzukommen